Typische Symptome der Prämenstuellen Disphorie
PMDS Symptome
Darüber hinaus können die Symptome bei PMDS besonders intensiv und beeinträchtigend sein – deutlich stärker als bei einem gewöhnlichen PMS. Viele Betroffene berichten, dass sie sich in dieser Phase „wie eine andere Person“ fühlen oder kaum wiedererkennen. Die Beschwerden treten typischerweise in der zweiten Zyklushälfte auf und verschwinden meist kurz nach Beginn der Menstruation wieder, was den starken Kontrast zwischen den symptomfreien und den belastenden Tagen noch verstärkt.
Die Ausprägung der Symptome kann von Zyklus zu Zyklus variieren, bleibt aber in ihrem Muster über längere Zeit stabil. Das führt häufig dazu, dass der Alltag – soziale Beziehungen, Arbeit oder Studium – in diesen Tagen deutlich eingeschränkt ist. Die emotionale Belastung entsteht dabei nicht nur durch die Symptome selbst, sondern auch durch das wiederkehrende Gefühl, den eigenen Körper und die eigenen Reaktionen nicht vollständig kontrollieren zu können.
Psychische Symptome
- Veränderung in Stimmung und Emotionen (z.B. Stimmungsschwankungen, plötzliche Traurigkeit oder Weinen, starke Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung).
- Reizbarkeit, Ärger oder Wut und vermehrte Konflikte mit anderen
- Depressive Verstimmung, Gefühle von Hoffnungslosigkeit, Wertlosigkeit oder Schuld, suizidale Gedanken
- Ängste, Anspannung, Unruhe oder Nervosität
- Desinteresse an normalen Aktivitäten (Arbeit, Schule, Freunde, Hobbies, Selbstpflege)
- Konzentrationsschwierigkeiten,
- Schwierigkeiten sich zu fokussieren oder klar zu denken
- Gefühle von Überwältigung und Kontrollverlust
Physische Symptome
- Müdigkeit oder wenig Energie, Antriebslosigkeit
Veränderungen des Appetits, - Heisshungerattacken, Überessen/ Binging
- Schlafstörungen – übermäßiger Schlaf oder Schlaflosigkeit
- Empfindliche Brüste oder Brustspannen,
- Gelenkschmerzenund Muskelschmerzen
- Aufgeblähtheit oder Gewichtszunahme
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