Prämenstruelles Dysphorisches Syndrom (PMDS)

Ursachen, Symptome, Diagnostik & BEhandlung

Was ist PMDS?

PMDS steht für Prämenstruelle dysphorische Störung. Eine „Dysphorie“ ist das Gegenteil von Euphorie – also eine niedergeschlagene, negative Stimmung. Diese tritt bei PMDS vor allem Prä-Menstruell auf – also vor der Menstruation. Die Prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS) ist eine hormonabhängige, neurobiologische Erkrankung, die starke Stimmungsschwankungen verursacht.

Die Symptome treten in der zweiten Zyklushälfte auf – vom Eisprung bis zu den ersten Tagen der Periode – und können sich nach Ereignissen wie Pillenabsetzung, Geburt oder in den Wechseljahren verstärken. Mit der Menopause verschwinden sie meist.

PMDS Symptome

Bei der PMDS reagiert das Gehirn verändert auf Hormone. Das hat Auswirkungen auf das zentrale Nervensystem und wichtige Botenstoffe wie Serotonin. Die Folge sind vor physische und psychische Symptome. Für die offizielle Diagnose einer PMDS müssen mindestens 5 der Symptome für mehr als zwei Zyklen vorhanden sein.

  • Veränderung in Stimmung und Emotionen (z.B. Stimmungsschwankungen, plötzliche Traurigkeit oder Weinen, starke Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung).
  • Reizbarkeit, Ärger oder Wut und vermehrte Konflikte mit anderen
  • Depressive Verstimmung, Gefühle von Hoffnungslosigkeit, Wertlosigkeit oder Schuld, suizidale Gedanken
  • Ängste, Anspannung, Unruhe oder Nervosität
  • Desinteresse an normalen Aktivitäten (Arbeit, Schule, Freunde, Hobbies, Selbstpflege)
  • Konzentrationsschwierigkeiten,
  • Schwierigkeiten sich zu fokussieren oder klar zu denken
  • Gefühle von Überwältigung und Kontrollverlust
  • Müdigkeit oder wenig Energie, Antriebslosigkeit
    Veränderungen des Appetits,
  • Heisshungerattacken, Überessen/ Binging
  • Schlafstörungen – übermäßiger Schlaf oder Schlaflosigkeit
  • Empfindliche Brüste oder Brustspannen,
  • Gelenkschmerzenund Muskelschmerzen
  • Aufgeblähtheit oder Gewichtszunahme

PMDS Ursachen

PMDS hat hauptsächlich neurobiologische Ursachen, die teilweise genetisch veranlagt und auch vererbbar sind. PMDS ist also keine psychologische, sondern eine körperliche Erkrankung. Obwohl PMDS direkt mit dem Zyklus zusammenhängt, ist es keine Hormon-Störung – die Hormonwerte sind oft im normalen Bereich. PMDS ist eine starke, negative Reaktion im Gehirn auf den natürlichen Anstieg und Abfall der Geschlechtshormone Progesteron und Östrogen.

PMDS Diagnose

PMDS hat hauptsächlich neurobiologische Ursachen, die teilweise genetisch veranlagt und auch vererbbar sind. PMDS ist also keine psychologische, sondern eine körperliche Erkrankung. Obwohl PMDS direkt mit dem Zyklus zusammenhängt, ist es keine Hormon-Störung – die Hormonwerte sind oft im normalen Bereich. PMDS ist eine starke, negative Reaktion im Gehirn auf den natürlichen Anstieg und Abfall der Geschlechtshormone Progesteron und Östrogen.

PMDS Behandlung

PMDS kann nicht durch Blut- oder Speicheltests nachgewiesen werden. Die Diagnose erfolgt durch das tägliche Dokumentieren der Symptome über mindestens zwei Zyklen.

Da die Ursachen komplex sind, gibt es keine einheitliche Behandlung. Ziel ist es, die Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern – häufig durch eine Kombination aus natürlichen Ansätzen, Antidepressiva (SSRI) oder hormoneller Unterdrückung mittels künstlicher Menopause.